Golf ABC

10. September 2018

Golf ABC

Das sollten Sie wissen

ANSPRECHENDer Spieler hat seinen Stand / Position eingenommen, und den Schläger auf den Boden aufgesetzt. Er ist kurz davor den Ball zu spielen. In dieser Zeit sollte absolute Ruhe herrschen.
ALBATROSSpielt man ein Loch drei Schläge unter Par*.
BACKSPINDer Rückwärtsdrall des Balles.
BIRDIESpielt man ein Loch einen Schlag unter Par*.
BOGEYDas Einlochen des Spielers mit einem Schlag über Par*, zwei Schläge über Par* werden Double Bogey, drei Schläge über Par* Triple Bogey genannt.
BRUTTODer Brutto-Sieger benötigt über 18 Löcher die wenigsten Schläge, ohne dabei das Handicap zu berücksichtigen.
BUNKERBunker sind künstlich angelegte und mit Sand gefüllte Hindernisse.
CADDIEEr trägt die Golftasche und sollte bei der Auswahl der Schläger behilflich sein können. Auf einigen Plätzen sind Caddies obligatorisch z.B. in Asien etc.
CARTDas Elektrowägelchen mit dem der Course abgefahren wird. Im Gegensatz zu Europa wird das Cart in Übersee, vor allem in den USA, rege benützt.
CHIPKurzer Annäherungsschlag aufs Green, bzw. aufs Loch.
CLUBSDie Clubs (=englischer Begriff) sind die Schläger. Man unterscheidet zwischen Wood (Holz inkl. Driver für Abschläge), Iron (Eisen), Sand Wedge (spezieller Schläger um den Ball aus dem Bunker zu schiessen), Pitching Wedge, und Putter (um den Ball im Green einzulochen). Für ein Spiel sind maximal 14 Schläger zugelassen.
DIVOTEin durch ein Schlag herausgerissenes Rasenstück, das wieder zurückgelegt werden muss.
DRIVEDrive ist der lange, erste Schlag vom Abschlag.
DRIVING RANGEÜbungsbereich, auf dem mit speziellen Range-Bällen trainiert wird.
DROPPENNach den Golfregeln das Fallenlassen des Balles in Schulterhöhe mit ausgestrecktem Arm, z.B. bei unspielbarem Ball (in diesem Fall mit Strafschlag).
EAGLEEagle ist ein mit zwei Schlägen unter Par* gespieltes Loch.
ETIKETTEDas korrekte Verhalten auf dem Platz und gegenüber seinen Mitspielern.
FAIRWAYDie Spielfläche, die geschnittene Grasfläche zwischen Abschlag und Green**.
FLIGHTEine Gruppe von Golfspielern (maximal vier Personen), die zusammen eine Runde spielen. Ist ein Golfplatz gut belegt, werden einzelne Spieler zu einem Flight zugeordnet.
FOREDer Warnruf bei Gefahr durch einen unkontrollierten Ball. Bedeutet <<Achtung!>>. Hört man einen solchen Ausruf sollte man sich vor fliegenden Bällen schützen.
GREEN **Die kurzgeschnittene und besonders gepflegte Grasfläche rund um das Loch.
GREENFEEBenutzungsgebühr für den Golfplatz
HANDICAPAuf Deutsch Vorgabe. Es spiegelt die Spielstärke des Golfers wieder. Das höchste Handicap ist -54. Spieler mit einem Handicap von -9 bis -1 werden als „Single-Handicaper“ bezeichnet. Spieler mit einem Handicap von 0 und besser werden als Pro bezeichnet.
HOLE IN ONEAuch Ass genannt. Der Spieler trifft mit einem Schlag vom Abschlag ins Loch. Im Clubhaus wird ein Hole in one, mit allen Spielern auf dem Platz gefeiert. Bei einem Turnier besagt die Regel das man alle Mitspieler einladen muss, da dies unter Umständen recht teuer werden kann gibt es sogenannte „Hole-in-one-Versicherungen“.
MULLIGANWiederholungsschlag nach einem missglückten ersten Abschlag. In Privatrunden verbreitet, aber regelwidrig.
NETTOZieht der Spieler von der Bruttoschlagzahl das Handicap ab, erhält er das Nettoergebnis.
PAR *Legt fest wie viele Schläge ein Scratch -Spieler (Spieler mit Handicap 0) benötigt, um den Ball vom Abschlag ins Loch zu bringen.
PITCHEin hoher Annäherungsschlag auf das Green, bzw. auf das Loch.
PLATZREIFEDie Erlaubnis auf dem Platz zu spielen, ohne dass ein Handicap verlangt ist. Sie erreichen die Platzreife, indem Sie eine Prüfung bestehen, welche auf den meisten Golfplätzen angeboten wird. Es gibt spezielle Platzreifekurse die man auch im Ausland belegen kann (auch über Green Golf buchbar, siehe Green Golf Golfschulen).
PROAbkürzung für Professional-Golflehrer oder Golfspieler.
PUTTSchlag mit einem Putter auf dem Grün Richtung Loch.
PUTTING GREENÜbungsgrün mit mehreren Löchern und dient zum Training des Puttens.
ROUGHDie ungemähten und natürlichen wachsenden Flächen rund um das Fairway.
SCOREGesamtzahl aller Schläge über 18 Löcher.
SLICEDer Ball startet zunächst geradeaus und beschreibt dann eine bogenförmige Flugbahn nach rechts.
STRAFSCHLAGWird dem Spieler oder der Partie bei Regelverstössen zu seiner / ihrer Schlagzahl hinzugerechnet. Wann und warum ein Strafschlag berechnet werden muss kann im Regelbuch nachgelesen werden, welches jedes Jahr neu erscheint.
TEEBezeichnet zum einen den Abschlag, zum anderen die Holzspitze, auf die der Ball beim Abschlag gelegt wird.
TEE-OF-TIMEUhrzeit, wann man am ersten Loch abschlagen kann. Muss in der Regel reserviert werden.
TROLLEYCaddiewagen für das Bag.
19. LOCHAusdruck stammt aus England und ist die Bezeichnung für die Bar, an der die Herren nach dem Spiel einen Drink genommen haben. Heute ist damit häufig das Clubhaus gemeint und längst nicht mehr nur für die Herren gedacht.