Ryder Cup 2018

Ryder Cup 2020

20. August 2019

Ryder Cup 2020

RYDER CUP 2020 live miterleben – Whistling Straits Golf Course

RYDER CUP  die Vorgeschichte des ab 1927 regelmässig ausgeführten und dann offiziell so benannten Ryder Cup geht bis auf das Jahr 1920/21 zurück. Der Golf-Illustrated-Redakteur James D. Harnett hatte die Idee, zur Vorbereitung auf die im schottischen St Andrews stattfindenden British Open des Jahres 1921 eine schlagkräftige amerikanische Delegation zu bilden, da dieser Titel bis dahin noch nie von einem US-Amerikaner gewonnen werden konnte. Seine Zeitschrift startete daraufhin einen Aufruf, um eine Finanzierung für dieses Vorhaben durch Spenden zu erreichen. Das Anliegen wurde auch der PGA vorgetragen, die es dann auch unterstützte.

Im Frühjahr 1921 nahm dieses Vorhaben Gestalt an – es wurde eine Mannschaft von zwölf Golfern gebildet, die frühzeitig nach England reisen sollte. Um eine bessere Vorbereitung auf die British Open zu gewährleisten, kam gleichzeitig die Idee eines im Vorfeld stattfindenden Vergleichswettkampfes mit englischen Golfern auf. Dieser Anlass wurde dann auch am 6. Juni 1921, zwei Wochen vor der eigentlichen Meisterschaft, im nahegelegenen Gleneagles ausgetragen. Da jedoch nicht alle US-Amerikaner antreten konnten, wurden die Mannschaften dann von jeweils 10 Golfern gebildet. Gespielt wurden morgens 5 Foursomes und nachmittags 10 Einzelmatches auf dem „King’s Course“ des Gleneagles Hotels. Die englische Auswahl gewann diesen Vergleich deutlich mit 9:3 Siegen bei 3 geteilten Partien. Obwohl dieser Vergleich deutlich verloren ging, wurde das eigentliche Ziel der Aktion erreicht; der Amerikaner Jock Hutchison – allerdings gebürtiger Schotte – gewann anschliessend die British Open des Jahres 1921.

Der Ryder Cup

Obwohl die Aktion erfolgreich war, wurde der Anlass in den nächsten Jahren nicht mehr durchgeführt; zur damaligen Zeit reisten nicht sehr viele US-Golfer regelmässig zu den Turnieren nach Grossbritannien, da ihnen oft der Reiseaufwand zu gross war. Zu einer Neuauflage dieses Ländervergleiches sollte es dann erst wieder im Jahre 1926 kommen, als wieder eine grössere Anzahl US-Golfer zu den britischen Turnieren gemeldet war und der Golfprofi Walter Hagen daraufhin im Februar 1926 zu einem erneuten Vergleich der beiden Länder aufrief. Er plante, dass jeweils vier Golfer der beiden Länder in einem Zählspielwettbewerb gegeneinander antreten sollten. Im April des Jahres 1926 wurde durch die New York Times bekanntgegeben, dass ein ungenannter Golfenthusiast einen Preis für ein jährliches stattfindendes Turnier stiften wolle. Ein paar Wochen später wurden dann die ersten Details und ein Termin veröffentlicht, es sollte ein jährlicher Vergleich im Matchplay-Modus zwischen acht englischen und amerikanischen Golfspielern sein, der zuerst am 5. und 6. Juni ausgetragen werden sollte. Am ersten Tag sollten dabei Foursomepartien gespielt werden, der zweite Tag sollte ausschliesslich den Einzelmatches dienen. Gleichzeitig wurde auch der Name des Samenhändlers Samuel Ryder als Stifter veröffentlicht, dieser war mit seinem Bruder James als wichtiger Sponsor und Gönner der britischen Turniere in Erscheinung getreten. Das Turnier wurde dann schliesslich mit jeweils zehn Spielern ausgetragen und wurde zu einer empfindlichen Niederlage für die US-Amerikaner, sie verloren mit 13:1 Spielen bei einer geteilten Partie. Entgegen der ursprünglichen Bekanntgabe wurde der Pokal dann aber doch nicht vergeben; Ryder entschloss sich, den Cup ein Jahr zurückzuhalten, da verschiedene Seiten Kritik äusserten; u. a. weil die US-Mannschaft nicht durch die PGA selbst, sondern hauptsächlich durch Walter Hagen gebildet worden war. Ein weiterer Kritikpunkt war die späte Ankunft der Amerikaner, sodass sie sich vor dem Turnier nicht einspielen konnten. Zusätzlich wurde der „offizielle“ Charakter des Anlasses generell in Zweifel gezogen; kurz vor dem Anlass fand in den USA ein Generalstreik statt, Spieler- und Zuschauerteilnahmen waren daraufhin lange unsicher. Der entscheidende Punkt waren aber vermutlich Unstimmigkeiten bezüglich der Spielberechtigungen; auf US-Seite waren fünf Spieler nominiert, die keine gebürtigen US-Amerikaner waren – diese wurden dann als nicht spielberechtigt gewertet, zusätzlich wurden zwei weitere Spieler nicht für die Matches berücksichtigt – die Spiele wurden dann auch nur von den drei Amerikanern Walter Hagen , Bill Melhorn und Al Watrus bestritten. Obwohl die Veranstaltung letztendlich im inoffiziellen Rahmen stattfand, wurde sie von der damaligen Presse in ihrer Berichterstattung hauptsächlich als „Ryder Cup“ bezeichnet.

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