England – Golf, ein Charakterspiel
Es gibt Länder, in denen Golf einfach funktioniert. Und solche, in denen Golf lebt. England gehört zu Letzteren. Über 1.800 Golfplätze durchziehen das Königreich – mehr als irgendwo sonst in Europa. Und doch liegt seine eigentliche Grösse nicht in der Zahl, sondern im Wesen. Im Stil der Plätze. Im Ernst des Spiels. In der Kunst, auch im Regen das Richtige zu tun.
Vom rauen Wind Kent’scher Dünen über die Meisterschaftsplätze der legendären Golf Coast bis hin zu den dramatischen Küstenpanoramen Cornwalls – England ist kein lauter Gastgeber, aber ein würdevoller. Wer sich auf diese Reise begibt, entdeckt Golf in seiner wohl authentischsten Form. Direkt. Elegant. Unverstellt.
Übersicht über Hotels & Golfplätze
Kent – Wo das britische Golf zu Hause ist
Im Südosten, zwischen Canterbury und der Küste, beginnt eine Golfwelt, die tiefer verwurzelt ist als irgendwo sonst. Royal St. George’s, der Open-erprobte Klassiker, ist streng und schön zugleich – mit hügeligen Fairways, unsichtbaren Bunkern und einem Selbstbewusstsein, das seinesgleichen sucht. Nebenan: Royal Cinque Ports, bissiger, wilder, windanfälliger. Und Prince’s, ein moderner Klassiker auf historischem Boden – kompromisslos gepflegt, vielseitig spielbar.Wer hier abschlägt, wird gefordert – und reich beschenkt. Und wer danach einkehrt, findet in The Sportsman (Michelin, Seasalter) eine der besten Adressen für modern interpretierte Küstenküche. In Sandwich selbst überrascht das No Name Shop Café, eine Deli-Patisserie mit Bistroflair – schlicht, aber unwiderstehlich.
England’s Golf Coast – Meisterschaft trifft Dichte
Die Region zwischen Liverpool und Blackpool ist Golf pur. Royal Birkdale mit seinen mächtigen Dünen und akkurat modellierten Grüns gilt vielen Profis als bester Open-Platz überhaupt. Royal Lytham & St Annes, umrahmt von viktorianischer Architektur, fordert Präzision ab dem ersten Schlag. Und Hillside, mit seinen sensationellen Back Nine, zählt längst zu den besten Links Europas – von der Nachbarschaft zu Birkdale ganz zu schweigen.Formby, Southport & Ainsdale, West Lancs – sie alle fügen sich zu einem Erlebnisraum, der Golf auf höchstem Niveau bietet – aber mit nordenglischer Bodenständigkeit. Genau diese findet man auch im Moor Hall (Ormskirk, 2 Michelin-Sterne) – wo Fine Dining zur poetischen Begegnung mit der Region wird. Oder ganz anders, aber ebenso eindrücklich: Bistrot Vérité in Southport – französisch-britische Küche, herzlich, ehrlich, fabelhaft.
Cornwall – Golf am Rand der Welt
Cornwall ist eine Landschaft – dramatisch, klar, voller Energie. St Enodoc, mit seinem mystischen Kirchlein, dem berühmten „Himalaya“-Bunker und dem Blick über die Camel Estuary, ist nicht nur einer der besten Plätze Englands – sondern einer der schönsten der Welt. Trevose, lässiger, offener, mit dramatischer Kulisse an der Constantine Bay, steht ihm in nichts nach. Und wer Abenteuer liebt, spielt Perranporth – ein wilder, ursprünglicher Platz, der das Spiel auf seinen Kern reduziert.
Kulinarisch begegnet Cornwall dem Golfer mit Tiefgang: Im Outlaw’s New Road in Port Isaac (1 Michelin-Stern) serviert Nathan Outlaw Fischküche auf Weltklasseniveau – reduziert, präzise, atlantisch. Oder im The Hidden Hut an der Roseland Peninsula: keine Reservierung, keine Speisekarte – nur das, was das Meer hergibt, auf der Klippe, unter freiem Himmel.
England ist für jene, die das Spiel wirklich lieben. Die Wind, Rough und Doglegs als Einladung begreifen. Die das Pint nach der Runde schätzen.
Häufige Fragen
England bietet Golf in seiner ursprünglichsten und authentischsten Form, weil hier das Spiel nicht nur funktioniert, sondern wirklich lebt. Mit über 1.800 Golfplätzen verfügt das Land über die höchste Dichte in Europa, doch die wahre Grösse liegt im Charakter der Plätze selbst. Vom rauen Wind der Kent’schen Dünen über die legendären Meisterschaftsplätze an der Golf Coast bis zu den dramatischen Küstenpanoramen Cornwalls – überall begegnet man einem würdevollen, ernsten Umgang mit dem Spiel. Die britischen Links-Plätze fordern Golfer durch wechselnde Wetterbedingungen, strategisches Denken und technisches Können heraus. Dabei bleibt der Stil elegant, direkt und unverstellt – ohne künstliche Inszenierung. Wer Golfferien in England plant, entdeckt nicht nur grossartige Plätze, sondern auch eine tiefe Tradition und Leidenschaft, die das Spiel seit Jahrhunderten prägt. England ist damit ideal für Golfer, die das Spiel wirklich lieben und Herausforderungen als Bereicherung verstehen.
Kent im Südosten Englands gilt als Wiege des britischen Golfsports und beherbergt einige der bedeutendsten Links-Plätze des Landes. Royal St. George’s in Sandwich ist ein Open-erprobter Klassiker mit hügeligen Fairways, versteckten Bunkern und einem selbstbewussten Charakter, der Golfer auf höchstem Niveau fordert. Direkt daneben liegt Royal Cinque Ports, ein noch wilderer und windanfälligerer Platz, der durch seine raue Schönheit besticht. Prince’s, ebenfalls in Sandwich, verbindet historischen Boden mit moderner Pflege und bietet vielseitige Spielmöglichkeiten auf kompromisslosem Niveau. Alle drei Plätze liegen nahe beieinander und sind ideal für mehrtägige Golfreisen kombinierbar. Nach der Runde lohnt sich ein Besuch im mit einem Michelin-Stern ausgezeichneten Restaurant The Sportsman in Seasalter oder im charmanten No Name Shop Café in Sandwich. Kent ist somit ein Muss für jeden Golfer, der die Wurzeln des britischen Golfsports hautnah erleben möchte.
Die Golf Coast im Nordwesten Englands zwischen Liverpool und Blackpool ist eine der dichtesten und qualitativ hochwertigsten Golfregionen der Welt. Royal Birkdale gilt mit seinen mächtigen Dünen und präzise modellierten Grüns vielen Profis als bester Open-Platz überhaupt und fordert Golfer auf jedem Niveau heraus. Royal Lytham & St Annes besticht durch seine viktorianische Umgebung und verlangt bereits ab dem ersten Abschlag höchste Präzision. Hillside beeindruckt besonders mit seinen spektakulären Back Nine und zählt zu den besten Links Europas. Weitere erstklassige Plätze wie Formby, Southport & Ainsdale und West Lancs runden das Angebot ab und schaffen einen einzigartigen Erlebnisraum für anspruchsvolle Golfreisen. Trotz des hohen Niveaus bleibt die Region bodenständig und authentisch nordenglisch. Kulinarisch wird die Reise durch Adressen wie das Moor Hall in Ormskirk (2 Michelin-Sterne) oder das Bistrot Vérité in Southport bereichert, die Fine Dining mit regionaler Verbundenheit vereinen.
Cornwall im äussersten Südwesten Englands bietet Golfplätze von dramatischer Schönheit in einer energiegeladenen Küstenlandschaft. St Enodoc gilt als einer der schönsten Golfplätze der Welt und beeindruckt mit dem mystischen Kirchlein, dem berühmten «Himalaya»-Bunker und dem atemberaubenden Blick über die Camel Estuary. Trevose an der Constantine Bay ist offener und lässiger gestaltet, steht St Enodoc in puncto Dramatik und Qualität aber in nichts nach. Perranporth ist für Abenteurer gedacht: ein wilder, ursprünglicher Platz, der das Golfspiel auf seinen Kern reduziert und pure Naturerfahrung bietet. Alle drei Plätze verbinden sportliche Herausforderung mit spektakulären Aussichten auf den Atlantik. Nach der Runde empfiehlt sich ein Besuch bei Nathan Outlaw im Restaurant Outlaw’s New Road in Port Isaac (1 Michelin-Stern), wo Fischküche auf Weltklasseniveau serviert wird. Oder man geniesst im The Hidden Hut an der Roseland Peninsula frische Meeresküche unter freiem Himmel – ohne Reservierung, ohne Speisekarte, nur das Beste, was das Meer hergibt.
Das Wetter in England ist wechselhaft und gehört zum authentischen Golferlebnis dazu – Regen, Wind und Sonne können sich an einem Tag abwechseln. Die beste Reisezeit für Golfferien liegt zwischen Mai und September, wenn die Temperaturen mild sind und die Tage lang. In dieser Zeit sind die Plätze in bestem Zustand und die Bedingungen am angenehmsten. Doch auch im Frühling (April) und Herbst (Oktober) lässt sich hervorragend Golf spielen, oft bei weniger Betrieb und mit stimmungsvollem Licht. Wer das echte britische Golferlebnis sucht, sollte sich auf alle Wetterlagen einstellen und entsprechende Kleidung mitbringen – wasserdichte Jacken, windfeste Schichten und robuste Schuhe sind unverzichtbar. Gerade auf den Links-Plätzen in Kent, an der Golf Coast oder in Cornwall gehört der Wind zum Spiel und macht die strategische Herausforderung aus. Golfer, die sich darauf einlassen, erleben Golf in seiner reinsten, unverstelltesten Form – genau so, wie es in England seit Jahrhunderten gespielt wird.
England überrascht Golfreisende mit einer erstklassigen kulinarischen Szene, die regionale Produkte und moderne Küche auf höchstem Niveau vereint. In Kent lockt The Sportsman in Seasalter mit einem Michelin-Stern und modern interpretierter Küstenküche, während das No Name Shop Café in Sandwich mit Deli-Patisserie und Bistroflair begeistert. An der Golf Coast im Nordwesten erwartet Golfer das Moor Hall in Ormskirk mit 2 Michelin-Sternen, wo Fine Dining zur poetischen Begegnung mit der Region wird. Das Bistrot Vérité in Southport bietet französisch-britische Küche in herzlicher, ehrlicher Atmosphäre. In Cornwall serviert Nathan Outlaw im Restaurant Outlaw’s New Road in Port Isaac (1 Michelin-Stern) reduzierte, präzise Fischküche auf Weltklasseniveau. Besonders atmosphärisch ist The Hidden Hut an der Roseland Peninsula, wo frische Meeresküche unter freiem Himmel auf der Klippe serviert wird – ohne Reservierung, ohne feste Speisekarte, nur das Beste aus dem Atlantik. Diese kulinarischen Erlebnisse machen Golfferien in England zu einem Genuss für alle Sinne.
Golfreisen nach England richten sich an Golfer, die das Spiel wirklich lieben und authentische Herausforderungen suchen. Die britischen Links-Plätze mit ihren natürlichen Gegebenheiten, wechselnden Windverhältnissen und strategischen Anforderungen sprechen erfahrene Spieler an, die Wind, Rough und Doglegs als Einladung begreifen. Wer Präzision, Kreativität und taktisches Denken schätzt, findet in England ideale Bedingungen. Auch Golfer mit Interesse an Geschichte und Tradition kommen voll auf ihre Kosten, denn viele Plätze wie Royal St. George’s, Royal Birkdale oder St Enodoc haben jahrzehntelange Turniergeschichte und verkörpern das Erbe des Golfsports. Die Atmosphäre ist würdevoll, aber nicht elitär – nach der Runde gehört das Pint in der Clubhouse-Bar ebenso dazu wie das ernsthafte Spiel. England eignet sich für Einzelreisende, Gruppen und Golfreisende, die Wert auf Qualität, Charakter und echte Golferfahrung legen. Wer bereit ist, sich auf wechselndes Wetter und anspruchsvolle Bedingungen einzulassen, wird mit unvergesslichen Golferlebnissen belohnt.
Weiterführende Artikel
Weitere Artikel zu Golf Destinationen finden Sie in unserem Golfblog.


