Golfen im Piemont – Golf im Rhythmus von Trüffel und Barolo
Es ist nicht laut. Nicht spektakulär. Und gerade deshalb so verführerisch. Piemont, das stille Meisterwerk Italiens, entfaltet seinen Reiz in Nuancen. In der Form eines Weinbergs. In der Textur einer Trüffelbutter. In der Linie eines Doglegs, das sich wie selbstverständlich an die Silhouette der Hügel schmiegt. Wer hier Golf spielt, tut das mit allen Sinnen – und mit der stillen Gewissheit, dass nicht das Ergebnis zählt, sondern der Weg dorthin.
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Und abseits des Spiels? Beginnt das wahre Verkosten. Die Langhe – das Herzstück des Piemont – entfaltet sich in kurvigen Strassen, die durch Haselnusshaine und Rebstöcke führen. In Alba, der Hauptstadt der weissen Trüffel, duftet es im Herbst nach Gold aus der Erde. Die Wochenmärkte sind gesäumt von Winzern, Käsebauern, Trüffelhändlern – alles, was die Seele wärmt, liegt offen ausgebreitet.
Barolo, Barbaresco, La Morra – diese Orte sind keine Etiketten, sie sind Erlebnisse. Und ein Besuch in einem der Weingüter, vielleicht bei Pio Cesare oder G.D. Vajra, offenbart, was Zeit, Boden und Handwerk bedeuten. Und wer eine Portion Tajarin mit Trüffeln bestellt – hauchdünne, goldgelbe Pasta mit frisch gehobeltem Tuber magnatum pico – wird verstehen, warum man im Piemont nicht spricht, während man isst.
Das Piemont ist eine Reise, die lange nachklingt. Wie der letzte Schluck Barolo am Kamin. Oder der perfekte Schwung im Schatten eines Nebelwaldes.
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