Golfreisen

Golf Irland Golfreisen

Nordirland

Nordirland

Nordirland nimmt den nordöstlichen Teil der Insel Irland ein und gehört zum Vereinigten Königreich, mit Belfast als Hauptstadt und wirtschaftlichem Zentrum. Die Region ist geprägt von malerischen Küstenlandschaften wie den Giant’s Causeway ...
Nordwestirland

Nordwestirland

Nordwestirland mit dem äussersten Nordwesten der Provinz Connacht (Mayo und Sligo). Die Region besticht durch ihre wilde Atlantikküste ...
Ostirland

Ostirland

Ostirland umfasst vor allem die historische Provinz Leinster und die östlichsten Grafschaften der Republik Irland. Geografisch beginnt die Region an der Küste der Irischen See ...
Südirland

Südirland

Südirland entspricht weitgehend der Provinz Munster und umfasst die Grafschaften Cork, Kerry, Limerick, Tipperary, Waterford und Clare. Die Region besticht durch spektakuläre Küstenstrassen wie den Ring of Kerry ...
Südwestirland

Südwestirland

Südwestirland umfasst vor allem die Grafschaften Kerry, Clare und Limerick und zählt zu den eindrucksvollsten Golfregionen der Insel. Entlang des Wild Atlantic Way erwarten Golfer spektakuläre Küstenlandschaften, traditionsreiche Links Courses und weltbekannte Plätze rund um Killarney, Ballybunion, Lahinch und Tralee. Schroffe Klippen, weite Atlantikbuchten und die berühmte irische Gastfreundschaft machen Golfreisen nach Südwestirland zu einem unvergesslichen Erlebnis.
Westirland

Westirland

Westirland, geprägt von der rauen Atlantikküste Connacht’s, umfasst vor allem die Grafschaften Galway, Mayo, Sligo, Roscommon und Leitrim. Die Region begeistert mit kargen Moorlandschaften ...

Golfreisen Irland: sechs Regionen, sechs Charaktere

Irland ist auf der Landkarte klein, im Golf aber erstaunlich vielfältig. Zwischen den Dünen von Portrush im Norden und den Klippen von Kinsale im Süden liegen keine 500 Kilometer, dazwischen aber liegen Welten: dichte Links-Ketten an der Ostküste, einsame Atlantikplätze im Westen, Parkland-Resorts im Landesinnern. Wer die Regionen kennt, plant seine Golfferien deutlich präziser.

Irland gehört zu den Zielen, bei denen die Reiseroute wichtiger ist als die Hotelkategorie. Fast alle grossen Plätze liegen an der Küste, und die Küste ist lang. Zwei Regionen in einer Woche zu kombinieren funktioniert gut, vier werden zur Fahrerei. Deshalb lohnt sich der Blick auf die einzelnen Landesteile, bevor die Startzeiten gebucht werden.

Nordirland und der Nordwesten: die dramatische Seite

Nordirland ist für viele Golfreisende der Einstieg in die Insel, und das hat einen Namen: Royal County Down in Newcastle, mit dem Rücken zu den Mourne Mountains und einem der schönsten Eröffnungsschläge, die der Golfsport zu bieten hat. Rund eine Autostunde nördlich von Dublin beginnt die Region, mit Belfast als Drehscheibe. Royal Portrush an der Causeway Coast hat 2019 und 2025 The Open ausgetragen und ist seither definitiv kein Insidertipp mehr – entsprechend früh sollten die Startzeiten reserviert werden. Nebenan liegen Portstewart mit seinen berühmten ersten Löchern durch hohe Dünen und, etwas ruhiger, Ardglass und Castlerock.

Nordwestirland ist der Gegenentwurf. In Donegal, Sligo und Mayo wird es leerer, grüner und häufig auch windiger. Rosapenna und Ballyliffin bieten je zwei Plätze am selben Ort, was auf einer Rundreise viel Zeit spart. County Sligo in Rosses Point spielt sich unter dem markanten Tafelberg Ben Bulben und gilt seit Generationen als einer der ehrlichsten Links der Insel. Wer hierher fährt, sollte Zeit mitbringen: Die Distanzen wirken auf der Karte kürzer, als sie sich auf den kurvigen Küstenstrassen anfühlen.

Westirland: Atlantik pur

Zwischen Galway und der Küste von Mayo liegt jene Landschaft, die man als Bild von Irland im Kopf hat – Moor, Steinmauern, wenig Verkehr. Connemara bei Clifden und Carne in Belmullet stehen für Links-Golf ohne Politur: kaum Bäume, viel Dünenrelief, Wetter als eigenständiger Mitspieler. Galway Bay und Westport sind etwas zugänglicher und passen gut, wenn in einer Gruppe unterschiedliche Handicaps zusammenkommen.

Der Westen eignet sich weniger für eine Standort-Woche mit täglich neuen Plätzen als für eine Rundreise entlang des Wild Atlantic Way. Zwei Nächte hier, zwei dort, dazwischen eine Runde und ein Abendessen im Pub mit Livemusik – so ergibt die Region am meisten Sinn.

Südwesten und Süden: die klassische Golfwoche

Wenn Schweizer Gäste zum ersten Mal nach Irland reisen, landen sie oft im Südwesten. Die Dichte an bekannten Namen ist hier am höchsten: Ballybunion mit dem Old Course über der Shannon-Mündung, Lahinch mit seinen blinden Schlägen und den legendären Ziegen als Wetterzeichen, Tralee mit der spektakulären Kliffpassage auf den zweiten neun, dazu Waterville und Doonbeg an der Küste von Clare. Killarney funktioniert als angenehmes Standquartier: Der Ort hat Hotels in allen Kategorien, gute Restaurants und liegt am Ring of Kerry, falls nicht spielende Begleitpersonen mitreisen.

Weiter östlich, im Süden rund um Cork und Waterford, wird das Golf abwechslungsreicher. Old Head of Kinsale ist eine Klasse für sich – eine Landzunge, die 100 Meter über dem Atlantik liegt, mit entsprechenden Greenfees und entsprechender Aussicht. Fota Island und der alte Cork Golf Club auf Little Island bieten Parkland-Golf, das auch bei ungemütlichem Wetter Freude macht. Für Golfreisende, die nicht sieben Tage lang gegen den Wind spielen möchten, ist diese Mischung oft die klügere Wahl.

Ostirland: kurze Wege ab Dublin

Ostirland ist die praktischste Region der Insel. Vom Flughafen Dublin sind mehrere Spitzenplätze in weniger als einer Stunde erreichbar, was besonders für verlängerte Wochenenden und für Gruppen mit knappem Zeitbudget zählt. Portmarnock und The Island liegen direkt nördlich der Stadt, County Louth in Baltray etwas weiter, The European Club in Wicklow südlich davon. Dazu kommen Parkland-Resorts wie The K Club, Druids Glen oder Carton House, die Golf, Hotel und Wellness an einem Ort bündeln.

Dublin selbst ist ein starkes Argument für Nicht-Golfende in der Gruppe. Wenige Destinationen erlauben es so unkompliziert, morgens Links zu spielen und abends in einem lebendigen Stadtzentrum zu essen.

Reisezeit, Anreise und Planung

Die Hauptsaison läuft von Mai bis September. Im Juni und Juli ist es im Norden bis nach 22 Uhr hell, was Nachmittagsstartzeiten und zwei Runden am selben Tag realistisch macht. Wetterfeste Kleidung gehört ganzjährig ins Gepäck; irische Sommertage bringen Sonne und Regen häufig innerhalb weniger Stunden. Wer im Mai oder im September reist, findet meist günstigere Greenfees und ruhigere Startlisten.

Ab Zürich erreichen Sie Dublin in gut zwei Stunden, für Nordirland ist je nach Route auch Belfast eine Option. Vor Ort führt praktisch kein Weg am Mietwagen vorbei – Linksverkehr auf teils schmalen Landstrassen, dafür kurze Fahrzeiten zwischen den meisten Clubs derselben Region. Bei grösseren Gruppen ist ein Minibus mit Chauffeur die entspanntere Lösung, gerade wenn abends ein Guinness dazugehört.

Zwei Hinweise aus der Praxis: Startzeiten auf den bekannten Links werden früh vergeben, für die Hochsaison teilweise ein Jahr im Voraus. Und viele Clubs verlangen einen Handicap-Nachweis, auf den Championship-Plätzen häufig 24 für Herren und 28 für Damen. Beides lässt sich ohne Stress lösen, wenn die Reise frühzeitig aufgegleist wird.

Am Ende entscheidet der eigene Geschmack. Wer die grossen Namen sammeln will, fährt in den Südwesten. Wer Golf mit möglichst wenig Fahrzeit sucht, bleibt im Osten. Und wer Plätze mag, auf denen nach der Runde niemand ansteht, findet im Nordwesten und im Westen genau das – vorausgesetzt, der Wind spielt mit. Er spielt fast immer mit.

Häufige Fragen

Welche Golfregionen gibt es in Irland und wie unterscheiden sie sich? +

Irland gliedert sich in sechs Golfregionen mit jeweils eigenem Charakter. Nordirland bietet dramatische Links wie Royal County Down in Newcastle und Royal Portrush an der Causeway Coast, beide mit Championship-Anspruch. Der Nordwesten um Donegal, Sligo und Mayo ist leerer und grüner, mit ehrlichen Links wie County Sligo unter dem Ben Bulben. Westirland zwischen Galway und Mayo steht für Atlantik-Golf ohne Politur – Connemara und Carne bieten viel Dünenrelief und Wetter als eigenständigen Mitspieler. Der Südwesten gilt als klassische Golfregion mit der höchsten Dichte bekannter Namen: Ballybunion, Lahinch, Tralee und Waterville. Der Süden rund um Cork kombiniert spektakuläre Kliff-Plätze wie Old Head of Kinsale mit Parkland-Golf auf Fota Island. Ostirland punktet mit kurzen Wegen ab Dublin zu Spitzenplätzen wie Portmarnock, The Island und The European Club sowie Parkland-Resorts wie The K Club. Jede Region hat ihre Stärken – von windgepeitschten Dünenlandschaften bis zu gepflegten Resort-Anlagen mit Wellness.

Welche sind die bekanntesten Golfplätze für Golfreisen nach Irland? +

Zu den absoluten Highlights zählen Royal County Down in Newcastle mit Blick auf die Mourne Mountains und einem der schönsten Eröffnungsschläge im Golfsport sowie Royal Portrush an der Causeway Coast, Austragungsort der Open Championship 2019 und 2025. Im Südwesten dominieren Ballybunion Old Course über der Shannon-Mündung, Lahinch mit seinen legendären Ziegen als Wetterzeichen und Tralee mit spektakulärer Kliffpassage. Waterville und Doonbeg an der Küste von Clare ergänzen diese Runde. Old Head of Kinsale liegt auf einer Landzunge 100 Meter über dem Atlantik und ist eine Klasse für sich. Im Osten überzeugen Portmarnock, The Island und County Louth in Baltray sowie The European Club in Wicklow. Alle diese Plätze verlangen frühzeitige Buchung, teilweise ein Jahr im Voraus für die Hochsaison, und häufig einen Handicap-Nachweis von maximal 24 für Herren und 28 für Damen auf Championship-Plätzen.

Wann ist die beste Reisezeit für Golfferien in Irland? +

Die Hauptsaison erstreckt sich von Mai bis September, wobei Juni und Juli besondere Vorteile bieten: Im Norden ist es bis nach 22 Uhr hell, was Nachmittagsstartzeiten und sogar zwei Runden am selben Tag ermöglicht. Mai und September gelten als clevere Alternative mit meist günstigeren Greenfees, ruhigeren Startlisten und angenehmen Bedingungen bei weniger Andrang. Wetterfeste Kleidung gehört ganzjährig ins Gepäck, da irische Sommertage Sonne und Regen häufig innerhalb weniger Stunden bringen. Der Wind spielt praktisch immer eine Rolle, besonders an der Westküste und im Nordwesten. Für Erstbesucher empfiehlt sich die Zeit von Mai bis September, wenn die Plätze in bestem Zustand sind und die Infrastruktur vollständig verfügbar ist. Wer Menschenmassen meiden möchte, wählt die Randmonate der Saison.

Wie erreicht man Irland am besten für eine Golfreise? +

Ab Zürich erreichen Sie Dublin in gut zwei Stunden Flugzeit, was die Ostküste zur praktischsten Einstiegsregion macht. Für Nordirland ist je nach geplanter Route auch Belfast eine sinnvolle Option. Vor Ort führt praktisch kein Weg am Mietwagen vorbei, da fast alle grossen Plätze an der Küste liegen und mit öffentlichen Verkehrsmitteln schwer erreichbar sind. Linksverkehr auf teils schmalen Landstrassen erfordert etwas Eingewöhnung, die Fahrzeiten zwischen Clubs derselben Region bleiben aber meist überschaubar. Bei grösseren Gruppen empfiehlt sich ein Minibus mit Chauffeur als entspanntere Lösung, besonders wenn abends Pub-Besuche mit Guinness geplant sind. Die Distanzen wirken auf der Karte oft kürzer, als sie sich auf kurvigen Küstenstrassen anfühlen – ein wichtiger Faktor bei der Routenplanung, besonders im Nordwesten und entlang des Wild Atlantic Way.

Welche Region eignet sich am besten für eine erste Golfreise nach Irland? +

Der Südwesten zwischen Ballybunion, Lahinch, Tralee und Killarney ist ideal für Erstbesucher, da hier die Dichte bekannter Links-Plätze am höchsten ist und die Namen international bekannt sind. Killarney funktioniert als angenehmes Standquartier mit Hotels in allen Kategorien, guten Restaurants und Lage am Ring of Kerry, falls nicht spielende Begleitpersonen mitreisen. Diese Region erlaubt eine klassische Golfwoche mit täglich neuen Plätzen ohne übermässige Fahrerei. Alternativ bietet Ostirland rund um Dublin kurze Wege zu Spitzenplätzen wie Portmarnock, The Island und County Louth, kombiniert mit urbanem Kulturangebot – perfekt für verlängerte Wochenenden oder Gruppen mit knappem Zeitbudget. Dublin selbst ist ein starkes Argument für Nicht-Golfende in der Gruppe. Wer Golf mit möglichst wenig Fahrzeit sucht, bleibt im Osten; wer die grossen Namen sammeln will, fährt in den Südwesten.

Was muss man bei der Buchung von Startzeiten in Irland beachten? +

Startzeiten auf den bekannten Links-Plätzen werden früh vergeben, für die Hochsaison teilweise ein Jahr im Voraus – das gilt besonders für Royal Portrush, Royal County Down, Ballybunion und Old Head of Kinsale. Viele Clubs verlangen einen Handicap-Nachweis, auf den Championship-Plätzen häufig maximal 24 für Herren und 28 für Damen. Eine frühzeitige Planung und Buchung ist daher unerlässlich, besonders wenn die Reise zwischen Mai und September stattfinden soll. Wer flexibel bei den Daten ist oder im Mai oder September reist, findet meist günstigere Greenfees und ruhigere Startlisten. Bei einer Rundreise sollten die Startzeiten zur geplanten Route passen, da die Fahrzeiten zwischen den Regionen länger sein können als auf der Karte ersichtlich. Beide Aspekte – Handicap-Nachweis und rechtzeitige Buchung – lassen sich ohne Stress lösen, wenn die Reise frühzeitig aufgegleist wird.

Lohnt sich Dublin als Standort für Golfferien in Irland? +

Ja, besonders für kürzere Aufenthalte, verlängerte Wochenenden oder Gruppen mit Nicht-Golfenden. Vom Flughafen Dublin sind mehrere Spitzenplätze in weniger als einer Stunde erreichbar: Portmarnock und The Island direkt nördlich der Stadt, County Louth in Baltray etwas weiter, The European Club in Wicklow südlich davon. Dazu kommen Parkland-Resorts wie The K Club, Druids Glen oder Carton House, die Golf, Hotel und Wellness an einem Ort bündeln. Dublin selbst bietet erstklassige Restaurants wie Chapter One mit zwei Michelin-Sternen und Liath, historische Sehenswürdigkeiten wie das Trinity College mit dem Book of Kells und Kilmainham Gaol sowie lebendige Pubs wie die Long Hall oder das legendäre Gravediggers. Die Kombination aus morgens Links-Golf und abends urbanem Kulturprogramm funktioniert hier besonders gut. Wenige Destinationen erlauben es so unkompliziert, sportlichen Anspruch mit städtischem Erlebnis zu verbinden.

Wie plant man eine mehrtägige Golf-Rundreise durch Irland am besten? +

Zwei Regionen in einer Woche zu kombinieren funktioniert gut, vier werden zur Fahrerei – die Reiseroute ist wichtiger als die Hotelkategorie, da fast alle grossen Plätze an der Küste liegen. Für den Westen entlang des Wild Atlantic Way empfiehlt sich ein Wechsel alle zwei Nächte mit Runden und Pub-Besuchen dazwischen, da die Distanzen auf kurvigen Küstenstrassen länger sind als auf der Karte ersichtlich. Im Südwesten oder Osten kann man besser von einem Standort aus mehrere Plätze erreichen – Killarney im Südwesten oder Dublin im Osten funktionieren als zentrale Basen. Wer die grossen Namen sammeln will, fährt in den Südwesten; wer Golf mit wenig Fahrzeit sucht, bleibt im Osten. Der Nordwesten und Westen bieten Plätze ohne Warteschlangen, verlangen aber mehr Fahrzeit und Flexibilität beim Wetter. Bei grösseren Gruppen ist ein Minibus mit Chauffeur die entspanntere Lösung, besonders wenn abends ein Guinness dazugehört.