Jordanien – Swing zwischen Sandstein und Stille
Wer nach Jordanien reist, betritt ein Land, das sich nicht in Superlativen ausdrücken muss, um zu beeindrucken. Zwischen den roten Felsen von Petra, der endlosen Ruhe von Wadi Rum und dem glitzernden Blau des Roten Meeres entfaltet sich ein Golfziel, das viel mehr ist als nur ein Spielplatz in der Wüste. Es ist ein Erlebnis zwischen Zeiten, Formen und Farben.
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Im Süden, eingebettet in das neue Lifestyle-Viertel von Aqaba, liegt der Ayla Golf Club – ein Statement aus Moderne, Natur und sportlicher Ambition. Greg Norman hat hier nicht nur einen 18-Loch-Championship-Platz entworfen, sondern ein Kunstwerk inmitten künstlicher Lagunen und schimmernder Sanddünen geschaffen. Wer am späten Nachmittag abschlägt, wenn das Licht der untergehenden Sonne auf den Bergen des Sinai spielt, versteht sofort, warum Jordanien mehr ist als ein Geheimtipp. Es ist eine Offenbarung.
Hier ist Golf kein flüchtiges Vergnügen, sondern eingebettet in ein Gesamterlebnis. Der Platz ist nicht nur herausfordernd und strategisch clever – er erlaubt auch eine Runde unter Sternen, denn ein Teil der Anlage ist beleuchtet. Und wer sich danach im Hyatt Regency Aqaba Ayla niederlässt, geniesst den Blick auf den Yachthafen, das leise Glucksen der Boote – und vielleicht ein Glas jordanischen Weins auf der Terrasse.
Doch der wahre Luxus Jordaniens beginnt dort, wo Asphalt endet. Nur knapp zwei Stunden von Aqaba entfernt erwartet Golferinnen und Reisende ein monumentales Schauspiel: Petra. Die legendäre Felsenstadt der Nabatäer, einst Knotenpunkt alter Handelsrouten, ist kein archäologisches Relikt – sie ist eine Offenbarung in Rot und Gold. Wer durch den engen Siq wandert, von hohen Felswänden flankiert, und dann plötzlich vor dem Schatzhaus steht, dem stockt kurz der Atem. Dieses Gefühl – Ehrfurcht, Staunen, Demut – bleibt lange.
Zurück in Aqaba geniesst man frischen Fisch am Hafen, schlendert durch die Gassen der Altstadt – oder plant vielleicht noch einen Abstecher in die Weiten von Wadi Rum, wo sich Stille und Sternenhimmel die Hand geben. Und für jene, die Entspannung suchen, wartet das Tote Meer mit seiner heilenden Schwere – ein natürlicher Spa-Moment der ganz eigenen Art.
Jordanien ist kein Land der vielen Plätze – aber eines der grossen Gefühle. Für Reisende, die Golf als Teil einer grösseren Erzählung begreifen. Und für all jene, die ihren Horizont erweitern möchten – mit jedem Drive, jedem Blick, jedem Moment.
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